Zur Not machen wir was mit Social Media

Ziemlich sicher gab es in der Geschichte der Kommunikation noch nie einen Bereich der so schnell groß wurde und eine ganze Generation junger Menschen prägt. Es gab aber auch noch nie einen Begriff der im Bezug auf Kommunikation so schnell Fehlinterpretiert wird. Social Media.

Social Media. Was sagt dieser Begriff eigentlich aus. Meistens kommt er zusammen mit anderen Begriffen wie “Kanäle”, “Conversion” oder “Shitstorm”. Und während die meisten einfach diese Begriffe so akzeptieren, vergessen wir oft das ganze zu hinterfragen. Denn zweifelsohne ist Social Media auch der meist überbewertete Begriff der vergangenen Jahre. Zunächst als ein neuer, erweiterter Kanal von kreativen Marketern aufgegriffen wird er jetzt über alles gestülpt das einen in den Weg kommt.

Seit 10 Jahren befasse ich mich mittlerweile mit Medien, Marketing und deren Wirkung auf Menschen. Egal ob als Werbetexter in der Agentur, als Moderator vor der Kamera, als Stratege im Konzern oder als Reichweitenkämpfer im Start Up – eine Sache habe ich gelernt: Social Media kann wie ein Pfeil direkt ins Herz des Vorhabens stoßen. Der Pfeil kann auch relativ schnell, effektiv und kostengünstig geschossen werden.

Die Herausforderung lautet: Finde einen guten Schützen. Wer schon mal einen Bogen in der Hand hatte und versucht hat auf 50m einen Bierdeckel zu treffen, der kann sich ziemlich genau ausmalen wie komplex Social Media sich mittlerweile darstellt. Für mich als Berater gilt, ich habe das Ziel der Jupp Heynkes des Social Media zu werden um durch meine Tätigkeit die Müller, Robben und Ribery der jeweiligen Unternehmen individuell noch besser zu machen.

Ich will diesen Blog nutzen um immer wieder aktuelle Themen, Ideen und Entwicklungen aufzugreifen und die Materie Social Media einmal gänzlich zu Relativieren um die pure Wahrheit und somit die wahre Schwierigkeit herauszustellen. Auf Input, Anregung, Kritik und Diskussionen freue ich mich.